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<pre>Der FSV Mainz 05 hat keine Zeit, seine Wunden zu lecken. Die Rheinhessen treffen nur vier Tage nach der derben 0:4-Pleite beim FC Bayern auf den nächsten ganz starken Kontrahenten. Im dritten Heimspiel der noch jungen Saison wartet am Mittwoch (20:45 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim.  <p> Da es sich bezüglich der zu schulternden Dreifachbelastung dabei jedoch nur um eine scheinbare Routine handelt, dürfte in Sachen Schale zwar auch weiterhin kaum mit den Leipzigern zu rechnen sein: für ein Mitmischen in der Spitzengruppe bringt der Verein jedoch abermals das passende Rüstzeug mit.  <p>  So hatte es etwa in Köln schon einen mehr als zweifelhaften Elfmeter gebraucht, um wie aus dem Nichts in Führung zu gehen: Vor der letztlich entscheidenden Schlüsselszene wurde von den Frankfurtern nicht ein einziges Mal das Gehäuse der Geißböcke anvisiert. <p> Im Gegensatz zum desolaten 0:4 im Hinspiel hatte die Elf vom Niederrhein beim 1:3 vor heimischem Publikum zwar keineswegs hoffnungslos enttäuscht; dennoch gab es keinen Zweifel, dass mit den Schwarz-Gelben am Ende die bessere Mannschaft an die drei Punkte gekommen war. <p>  Beim Vergleich zwischen RB Leipzig und Bochum ist es dabei allein auf die Harmlosigkeit der in der Fremde noch punktlosen Gäste zurückzuführen, dass ich mich auch hier für die Wette auf Unter 3,5 Toren entscheide:  </pre>


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<pre>Der 23-jährige will sich mit seiner Entscheidung aber noch etwas Zeit lassen. Daran ändert auch jene Tatsache nichts, dass der türkische Teamchef Fatih Terim am Mittwoch auf den Rängen der BayArena gesichtet wurde.  <p> Beide müssen jedoch zwei Ausfälle verkraften. Während die Freiburger auf Amir Abashi (Beinverletzung) verzichten müssen, muss Tayfun Korkut Timo Baumgartl (Gehirnerschütterung), der zuletzt mit Benjamin Pavard für eine solide Defensive sorgte, ersetzen.  <p>  Der FC Köln wiederum verlor mit Anthony Modeste seinen besten Stürmer. Der nach China gewechselte Franzose hatte in der Vorsaison 22 Treffer in der Bundesliga für die Geißböcke erzielt. <p> Auch Trainer Domenico Tedesco gratulierte dem Gegner: „Das war ein hochverdienter Sieg. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, hat der HSV umgesetzt.“ <p>  Die Wettfreunde können der geringen Erwartungshaltung an die Gäste dagegen deutlich weniger abgewinnen: Trotz der als Störfaktor wirkenden Winterpause sollten die Knappen schließlich auch zu Beginn der Rückrunde noch immer vom starken Lauf des beendeten Kalenderjahres profitieren.  </pre> 


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<pre> Der gerechte Lohn blieb den Leverkusenern dann auch bei der Premiere vor heimischem Publikum versagt; angesichts der deutlichen Unterlegenheit schienen die Kraichgauer vor der Länderspielpause geradezu wie die Jungfrau zum Kind an ihren Punktgewinn gekommen zu sein.  <p> „Es war ein Zeichen an die anderen Mannschaften, dass wir noch heiß sind“, signalisierte Matchwinner Emil Forsberg (ein Tor, eine Vorlage) deshalb hinterher am Sky-Mikrofon durchaus selbstbewusst.  <p>  „Es ist eine Riesenerleichterung nach dieser sehr anstrengenden Saison. Jetzt können wir entspannt die letzten beiden Spiele angehen. Die Jungs können sehr stolz sein.“ <p>  Doch obwohl die Nullfünfer immer wieder ohne Torerfolg blieben, fällt bei genauerem Hinsehen auf, dass bloß gegen Topteams der Ball nicht ins Tor wollte, sie doch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte oder dem Mittelfeld fast immer trafen. <p>  In Anbetracht ihrer finanziellen Möglichkeiten haben Mainz 05 und der FC Köln eine mehr als ordentliche Herbstsaison hingelegt:  </pre>


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<pre> Den zuhauf verschenkten Zählern trauert man am Rhein vor allem deshalb hinterher, weil derzeit auch die vermeintlich weit entrückten Klubs aus München und Dortmund mit unerwarteten Problem zu kämpfen haben: Eine Einladung, mit der Bayer nun aber überhaupt nichts anzufangen weiß.  <p> In besonders blumigen Worten gestattete Christoph Kramer einen seltenen Einblick in seine Seele, auf der nach den späten Gegentreffern eine Mischung aus Fassungslosigkeit und Leere zu lasten schien: „Heute musst du hier gewinnen!“ Doch am Ende? „Am Ende bleibt nur Scheiße übrig.“   <p> Angesichts der nun zu bewältigenden Malaise scheint Skripnik an dem Gedanken Gefallen zu finden, einfach die Brocken hinzuschmeißen: Nach dem jüngsten 0:1 deutete er auf einer konfusen Pressekonferenz vage an, aus einer weiteren Schlappe in Mainz möglicherweise seine Konsequenzen zu ziehen. <p>  Einen schalen Beigeschmack hinterließ allerdings die Tatsache, dass für den FCA bei entsprechender Effizienz deutlich mehr drinnen gewesen wäre als ein 1:1.  <p> Allerdings ist die Hertha in der Fremde ein äußerst unangenehmer Gegner — nicht erst seit dem 0:0 in München. In der Auswärtstabelle liegen die Berliner auf Rang 6 und sie haben aus den letzten drei Auswärtsspielen mit zwei Remis und einem Sieg fünf Punkte geholt.  </pre>


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<pre> Nun gilt es für die Mainzer, auch gegen den HSV zu punkten. Bei einer Niederlage droht der Fall in die Abstiegsränge – und das will man beim FSV unbedingt vermeiden.  <p> Der Niederländer wird gegen Mainz fehlen, ebenso wie Verteidiger Marco Russ. Ein Einsatz von Stefan Reinartz ist aufgrund von Problemen mit der Patellasehne fraglich. Haris Seferovic hat seine Sperre abgesessen und auch der zuletzt erkrankte Johannes Flum sollte wieder mit von der Partie sein.  <p>  Wenngleich der aktuelle Punkte-Lauf von neun Zählern die beste Serie seit über sechs Jahren bedeutet, gibt es folglich noch immer gute Gründe, dem momentanen Höhenflug der Gäste zu misstrauen. <p>  Punktgleich mit Frankfurt aber mit der besseren Tordifferenz liegen sie nun auf Platz sechs, nur einen Punkt hinter den Leipzigern und könnten mit einem Sieg nicht nur Rang fünf erobern, sondern sogar Dortmund und Leverkusen gefährlich nahe kommen.  <p> 2016/17 reichte es nach fünf Startpleiten nur zu Platz 10 und für Tedescos Vorgänger Markus Weinzierl war am Saisonende Schluss.  </pre>


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